"Personen-Googler" suchen besonders oft nach sich selbst
dpa
Bielefeld/München (dpa/tmn) - Nach Menschen zu googlen, ist für die Mehrzahl der Internetnutzer selbstverständlich. Besonders häufig suchen sie dabei nach Einträgen über sich selbst. Das ergab eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid für die in München erscheinende Zeitschrift "Tomorrow" (Ausgabe 9/2008). Dieser zufolge stöbern 63 Prozent der Netz-Nutzer in Deutschland nach Mitmenschen.
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Von den "Personen-Googlern" gaben 70 Prozent an, gelegentlich oder oft nach sich selbst zu suchen. Auf Platz zwei der Stöber-Rangliste stehen Prominente (55), gefolgt von Freunden (53), Verwandten (40), Lebensgefährten (20), Kollegen (19) und Nachbarn (5).
Besonders aktiv sind die Unter-30-Jährigen: Von ihnen gaben sich 81 Prozent als "Personen-Googler" zu erkennen. Unter den Schülern taten das sogar 89 Prozent. Männer sind mit 66 Prozent fleißiger als Frauen (57). Geht es um die Suche nach dem Lebensgefährten, überwiegt allerdings der Anteil der Frauen (24 gegenüber 16). Befragt wurden 1006 Personen.
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