Paris schließt Sanktionen gegen Total wegen Birma nicht aus
Die Vergangenheit habe gezeigt, dass westliche Firmen, die das Land wie US-Konzerne verlassen hätten, "durch Unternehmen mit Kapital der Junta selbst oder chinesischem Kapital ersetzt wurden", sagte Kouchner weiter. Aus seiner Sicht könne der wirksamste Druck nur von den anderen asiatischen Ländern kommen. "Ich setze nochmals sehr auf die Länder der Region." So habe sich Indonesien in der Frage "kämpferisch" gezeigt, auch Peking habe reagiert, indem es vergangene Woche im UN-Sicherheitsrat der Entsendung des UN-Sonderbotschafters Ibrahim Gambari zugestimmt habe.
Total ist in Birma seit 1992 auf dem Gasfeld Yadana im Süden des Landes vertreten. Der Konzern förderte dort im vergangenen Jahr 17,4 Millionen Kubikmeter Gas pro Tag, das für die Versorgung von Stromkraftwerken in Thailand eingesetzt wird. Laut Total sind 270 Mitarbeiter vor Ort; seit rund zehn Jahren hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge keine neuen Investitionen in dem Land getätigt.
Weitere Nachrichten vom 02.10.2007
- Regierungsfraktionen unterstützen Braunkohle-Pläne von Vattenfall
- Ermittlungen gegen Verantwortliche für Beinahe-Pleite der SW Cottbus
- Balten und Polen über Bau von neuem Ignalina-Atomreaktor einig
- Elektroheizungen sind laut Studie größte Stromfresser in Haushalten
- Russland droht Ukraine mit reduzierter Gaslieferung
- DSL-Angebote werden immer flexibler
- EnviTec Biogas baut Biogaspark in Mecklenburg-Vorpommern
- Industrie spart Energie trotz Wirtschaftswachstum
- Öko-Pflicht für Wohngebäude in Baden-Württemberg
- Dong Energy hat Unterlagen zur Genehmigung eingereicht
- OPEC-Ölpreis zum Wochenbeginn gesunken
- Arcor Aktionsverlängerung: DSL-Internet-Paket für 24,95 Euro
- Arcor Aktionsverlängerung: DSL-Internet-Paket für 24,95 Euro
- blau.de startet Handy-Flatrate ohne Vertragsbindung
- Neue Einsteiger-Angebote und DSL-Komplettpaket bei 1&1
- Palm mit Quartalsverlust - Starke Konkurrenz durch das iPhone
- eBay sucht neuen Chef für Skype - Milliarden-Abschreibung
- Chefwechsel bei Energie-Riesen RWE und EnBW
- Koalition will angeschlagene Biosprit-Branche stützen
- Gabriel will ein Siebtel der Wärme aus erneuerbaren Quellen

