Panne im Akw Krümmel hat auch Betrieb in Gorleben gestört
Frankfurt/Main - Laut einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" hat der Störfall im Atomkraftwerk Krümmel auch den Betrieb im Endlager-Erkundungsbergwerk Gorleben erheblich gestört. Die Zeitung berichtete am Mittwoch, dass die Panne in dem schleswig-holsteinischen Akw die Arbeit in dem Bergwerk ganze drei Tage lang lahm gelegt habe. Durch den Stromausfall wurden für den Betrieb notwendige Daten gelöscht. Das Erkundungsbergwerk ist als Endlager für Atommüll im Gespräch.
Im benachbarten Zwischenlager Gorleben, in dem - anders als im Endlagerbergwerk - bereits hochradioaktiver Müll deponiert ist, fiel der Strom dem Bericht zufolge hingegen nicht aus. Es sei nachträglich zwar ein minimaler Spannungsrückgang registriert worden, der habe aber "keinerlei Auswirkungen" gehabt, sagte ein Sprecher des Zwischenlagerbetreibers der "Frankfurter Rundschau".
Weitere Nachrichten vom 15.07.2009
- Akw Biblis B erst nach Nachrüstung wieder ans Netz
- Günstigere Vorab-Version von Windows 7 schon ausverkauft
- Atomaufsicht: defekter Brennstab in Krümmel entdeckt
- Telekom schließt weitere Kooperationen für Breitband-Ausbau
- Karriere-Portal Xing kündigt sofortige Änderungen beim Datenschutz an
- Erste Offshore-Windkraftanlage in der Nordsee
- Ab August zweites Android-Handy bei T-Mobile
- REpower mit neuem Großauftrag für Offshore-Windanlagen
- BGH erklärt Anhebung der Gaspreise für unwirksam
- Apple knackt 1,5 Milliarden Marke bei heruntergeladenen Programmen
- Teenager sorgt mit Studie über Medienverhalten für Aufregung
- BfS-Präsident bezeichnet Zustände in Asse als unzumutbar
- Ölpreise bewegen sich weiter um 60 US-Dollar-Marke

