Osteuropabank will Nabucco-Pipeline finanziell unterstützen

dpa-AFX | 30.10.2009
Bild: Bauarbeiten an Pipeline

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Hamburg - Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) plant eine Kapitalspritze für das Gaspipeline-Projekt Nabucco. Sie seien in sehr engem Kontakt mit der Betreibergesellschaft und fassten eine erhebliche Höhe der Finanzierung ins Auge, sagte der Chef der sogenannten Osteuropabank, Thomas Mirow, der "Financial Times Deutschland" (Freitag). Einen konkreten Betrag nannte Mirow nicht. Für die Pipeline, die von 2014 an Erdgas aus dem Kaspischen Raum durch die Türkei nach Europa transportieren soll, sind Gesamtkosten von 7,9 Milliarden Euro veranschlagt.


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Die Leitung soll Europa unabhängiger von Importen aus Russland machen. An dem Projekt ist unter anderem der deutsche Energiekonzern RWE beteiligt. Finanzierungszusagen internationaler Institute gelten als wichtiger Vorteil gegen Konkurrenzprojekte. Russlands Gasriese Gazprom plant etwa zusammen mit der italienischen Eni eine eigene Pipeline, die durch das Schwarze Meer führt (South Stream).



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