OPEC-Minister weiter uneins über künftige Ölfördermengen
dpa
Wien (AFP) - Beim Treffen der Ölminister der Mitgliedsstaaten der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) hat sich am Dienstag in Wien zunächst keine Einigung über die künftigen Fördermengen für Erdöl abgezeichnet. Venezuelas Energieminister Rafael Ramírez sagte in einer Verhandlungspause, sämtliche Optionen lägen auf dem Tisch, es gebe jedoch keinen Konsens.
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Aus Verhandlungskreisen hieß es, eine Option könne sein, die Erdölproduktion der zwölf OPEC-Staaten täglich um 500.000 Barrel zu steigern. Davon sollten 350.000 Barrel auf Saudi-Arabien und 150.000 auf die übrigen Mitgliedsländer entfallen.
Die OPEC steht angesichts der hohen Ölpreise unter Druck, die Förderung zu erhöhen. Bislang hatten sich die Minister mehrheitlich gegen diesen Schritt ausgesprochen. Allerdings wurde vermutet, Saudi-Arabien, der größte Erdölproduzent des Kartells, könne auf eine höhere Förderung dringen, um den Wünschen der importierenden Länder entgegenzukommen. Die OPEC-Mitglieder argumentieren, der Bedarf an Erdöl könne durch ein eventuell verlangsamtes Wachstum in den USA fallen, was auch zu sinkenden Preisen führen würde.
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