OMV will Gazprom als Partner bei Gas-Handelsplattform CEGH

dpa, Verivox
Bild: palniki gazowe



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Wien (dpa) - Der österreichische Ölkonzern OMV will sich für seine Handelsplattform CEGH (Central European Gas Hub GmbH) für den Gas-Hub Baumgarten den russischen Gas-Monpolisten Gazprom als Partner holen. Laut einem Bericht des internationalen Brancheninformationsdienstes "Platts" will OMV die Russen mit 50 Prozent beteiligen. Dieses Beteiligungsverhältnis wollte OMV-Sprecher Thomas Huemer am Freitag der österreichischen dpa-AFX-Partneragentur APA nicht bestätigen - wohl aber, dass es solche Verhandlungen gebe. Ein starker Partner mit günstigem Gas im Hintergrund würde absolut Sinn machen, so Huemer.

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Die Verhandlungen dürften in den nächsten Wochen abgeschlossen werden, berichtete "Platts" unter Berufung auf CEGH-Geschäftsführer Harald Wüstrich. Gazprom habe das Gas und die OMV verfüge über den physischen Hub und die Infrastruktur für die Gaslieferungen an Kunden. Derzeit werden jährlich 30 Milliarden Kubikmeter Erdgas über Baumgarten an den Mann gebracht. Laut Wüstrich arbeiten OMV und Gazprom an der Entwicklung eines Handels- und Finanzproduktes, durch das Baumgarten zum größten Gashub in Kontinentaleuropa werden und damit Zeebrugge überholen soll.


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