Ohne Kennzeichen durchs Web – anonym surfen
Der Schlüssel zu mehr Anonymität im Internet liegt in der Verschleierung der eigenen IP-Adresse. Diese "Hausnummer" wird vom Anbieter des Internetzugangs bei der Einwahl ins Netz individuell vergeben und immer mitgeschickt, wenn der Anwender eine Internetseite besucht. Gegenmaßnahme: Nutzt er so genannte Proxy-Server, kontaktiert er die gewünschte Seite nicht direkt, sondern erreicht sie über einen Zwischenrechner. Die eigene IP-Adresse wird zwar an den Proxy-Server übermittelt, der leitet sie jedoch nicht weiter. Stattdessen schickt dieser seine eigene IP-Adresse an das Ziel und der Anwender bleibt dadurch anonym.
Sehr beliebt bei vorsichtigen Surfern ist das kostenlose Programm Torpark. Dieses leitet die Surfanfragen gleich über drei ständig wechselnde Proxy-Server an das gewünschte Ziel. Durch einen integrierten Browser sparen sich Nutzer die komplizierte Konfiguration des eigenen Internet-Zugriffsprogramms und können sofort lossurfen.
Proxy-Server allein schützen aber nicht vor ungebetenen Gästen auf dem Rechner – nur wer kritische Browserfunktionen abschaltet, mit seinen persönlichen Daten im Internet vorsichtig umgeht und immer aktuelle Anti- Viren-Programme nutzt, surft sorglos im Internet. Neben weiteren Tipps, direkten Downloadlinks zu Torpark und kostenlosen Anti-Viren-Programmen klärt der Ratgeber auf www.COMPUTERBILD.de die Besucher auch über die wichtigsten Begriffe, wie VPN und Spyware, leicht verständlich auf.
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