Offshore-Netze: Nordseeanrainer-Staaten arbeiten zusammen
Berlin - Die Nordseeanrainer-Staaten und Irland arbeiten zukünftig bei Fragen der Netzanbindung von Windenergieanlagen auf hoher See ans Festland zusammen. Wie das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin mitteilte, gründeten sie am Montag eine entsprechende Initiative. Die leistungsstärksten Offshore-Anlagen seien nutzlos, wenn der dort erzeugte Strom nicht die Verbraucher an Land erreiche, erläuterte Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Homann. Die Anbindung und Integration der Stromnetze seien daher von entscheidender Bedeutung.
Da diese Fragen eine zunehmend internationale Dimension hätten, könne die neu gegründete Initiative viel zur Lösung dieser Fragen beitragen. Der erste deutsche Offshore-Windpark hat im August mit der Einspeisung von Strom ins deutsche Netz begonnen. Die großen Windparks auf hoher See sollen helfen, den Anteil des Ökostroms im deutschen Stromnetz kräftig anzuheben.
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