Ofen: Verzicht auf Vorheizen spart Strom

Berlin - Nicht bei allen Gerichten ist das Vorheizen des Backofens wirklich nötig. Wer darauf verzichtet, kann knapp ein Fünftel des notwendigen Stroms sparen. Rund 18 Prozent Energie lässt sich beim Betrieb des Backofens einsparen, wenn man einen Schweinebraten ohne Vorheizen hineinstellt. Statt 2,2 Kilowattstunden verbrauche das Gerät dann nur 1,8 Kilowattstunden Strom, erklärt die HEA - Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung.

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Bild: ©Robert Kneschke/fotolia.com / Text: dpa/tmn

Bei einem Rührkuchen ist es fast genauso viel, nämlich 17 Prozent. Das Vorheizen und Backen brauchen in diesem Fall zusammen 1,7 Kilowattstunden, für das Backen im kalten Ofen werden nur 1,4 Kilowattstunden benötigt. Das Vorheizen ist laut HEA nur selten wirklich nötig, etwa beim Brot.

Weitere Spartipps: Wer zwei Kuchen backen muss, kann sie - je nach Formgröße - auch nebeneinander auf den Rost stellen. Erst ein Sonntagsbraten von mehr als einem Kilogramm Gewicht sollte überhaupt in den Ofen kommen, darunter ist das Garen im Braten- oder Schnellkochtopf effizienter. Und: Ein Braten wird außen auch noch knusprig, wenn man den Ofen rund zehn Minuten vor Ende der Garzeit ausschaltet und die Restwärme nutzt.

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