Oettinger spricht mit EdF - Weitere EnBW-Partnerschaft auf Augenhöhe

dpa
Bild: Stromleitungen



gesamtes Archiv
RSS-Feed abonnieren



Paris (dpa) - Der französische Energiekonzern EdF will die Zusammenarbeit mit der Energie Baden-Württemberg (EnBW) dauerhaft fortsetzen. Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) kündigte am Dienstagabend nach einem Gespräch mit dem EdF-Vorstandsvorsitzenden Pierre Gadonneix in Paris an, die EdF wolle den bis 2011 laufenden Kooperationsvertrag verlängern.

- Anzeige -
Der Konzern hält wie die OEW 45,01 Prozent der Aktien an der Karlsruher EnBW. 5,2 Prozent besitzen Kommunen, 2,7 Prozent hält die EnBW, der Rest der EnBW-Aktien ist in Streubesitz. Die EdF sei mit einer Partnerschaft auf Augenhöhe einverstanden und wolle keine einseitige Überlegenheit, sagte Oettinger. An dem Gespräch nahmen auch der Karlsruher Oberbürgermeister Heinz Fenrich (CDU) sowie IHK- Geschäftsführer Hans-Peter Mengele teil.

Nach Angaben Oettingers hat Gadonneix auch eine Erneuerung von Produktionsstätten in Baden-Württemberg zugesagt. Die EdF sei am Neubau von Wasser-, Kohle-, Gas- und Dampfkraftwerken interessiert. Allerdings habe der EdF-Vorstandsvorsitzende den Wasserpfennig im Südwesten als Standortnachteil bezeichnet. "Wir stimmen überein, dass die Teilnahme am deutschen Energiemarkt die Aufgabe der EnBW ist", sagte Oettinger. Ein Engagement in Mittel- und Osteuropa soll zwischen EdF und EnBW abgestimmt werden. "Als Land werden wir mit unseren guten Beziehungen zu den Donaustaaten wie Ungarn, Rumänien und Bulgarien sowie Tschechien und die Slowakei dabei gewissermassen als Türöffner helfen", kündigte Oettinger an.

Der Ministerpräsident verständigte sich mit Gadonneix auf ein weiteres Gespräch im Dezember oder Januar in Berlin, an dem auch Bundespolitiker teilnehmen sollen. Die EdF habe ferner angekündigt, ihre Zusammenarbeit mit den Forschungsinstituten der Universität Karlsruhe über 2006 hinaus um weitere fünf Jahre zu verlängern. Nach Angaben Oettingers unterstützt der Konzern die Forschung mit 7,6 Millionen Euro.

Oettinger kündigte an, sich bei der Bundesregierung für eine Laufzeitverlängerung des Atomkraftwerks Neckarwestheim einsetzen, das nach dem Atomkonsens in der neuen Legislaturperiode abgeschaltet werden müsste: "Die EnBW hat von allen deutschen Energieunternehmen die höchsten Atomstromquoten und ist von der Abschaltung am stärksten betroffen."



Weitere Nachrichten vom 19.10.2005

Kostenlose Beratung
0800 80 80 890
Mo-Fr 8-20 Uhr
Sa 9-16 Uhr

Häufig gestellte Fragen
Skype Video-Beratung
Verivox ist ausgezeichnet
Benachrichtigungsservice
Aktuelle Tarifangebote für
Sie zusammengestellt.
Wechseln über Verivox
Herr Müller zeigt, wie's geht. Herr Müller
  • Schnell und einfach sparen
  • Über 12 Jahre Erfahrung
  • Über 4 Millionen Kunden
mehr Vorteile
Services
Geschäftspartner
MeinVerivox
  • Newsletter mit Spartipps
  • Aktionen & neue Tarife
  • Aufträge verfolgen