Österreichs Energiekonzern OMV will bei ungarischem Konkurrenten einsteigen

dpa
Bild: Stromleitungen



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Wien (dpa) - Der größte österreichische Energiekonzern OMV erhöht im Streit um die geplante Übernahme des ungarischen Konkurrenten MOL den Druck. OMV kündigte am Dienstag an, seinen Anteil an der ungarischen Ölgesellschaft aufstocken zu wollen und bekräftigte das Ziel eines Zusammenschlusses beider Unternehmen. Den MOL-Aktionären sei ein Angebot in Höhe von umgerechnet 128 Euro pro Aktie in bar unterbreitet worden. Das österreichische Unternehmen hatte zuletzt im Juni seine Beteiligung an MOL auf 20,2 Prozent erweitert.

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Da die Satzung der ungarischen Gesellschaft aber unter anderem eine Stimmrechtsbeschränkung auf zehn Prozent vorsehe, sei eine Übernahme der Mehrheit bisher nicht möglich, teilte OMV mit. Daher strebe OMV einen "aktiven Dialog mit den unabhängigen MOL Aktionären" an. MOL und die ungarische Regierung lehnen eine Übernahme bislang ab und wehren sich gegen die Pläne des österreichischen Konzerns.

OMV will mit einer Fusion ein führendes europäisches, integriertes Öl- und Gasunternehmen schaffen, das sich vor allem auf die rasch wachsenden Regionen von Mittel- und Osteuropa konzentrieren solle.



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