Österreich will Nutzung von Wasserkraft ausbauen

AFP, Verivox | 05.05.2008
Bild: Stromleitungen



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Wien (AFP) - Österreich will die Nutzung der Wasserkraft bei der Stromerzeugung in den kommenden Jahren um 20 Prozent steigern und damit die CO2-Emissionen verringern. "Ein Ja zum Klimaschutz in Österreich ist ein Ja zur Wasserkraft", sagte der österreichische Wirtschaftsminister Martin Bartenstein am Montag in Wien. Derzeit produziert Österreich 34,8 Terawattstunden Strom mit Hilfe der Wasserkraft, das sind 58 Prozent der Stromerzeugung. Mit einer Summe von rund 8,3 Milliarden Euro könnte diese Leistung bis 2020 um sieben Terawattstunden gesteigert werden, erklärte Bartenstein. Damit würde der Anteil erneuerbarer Energien am nationalen Stromverbrauch von derzeit 23,3 Prozent auf ein Viertel steigen. Jährlich würden 3,1 Tonnen weniger des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 anfallen.

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Bartenstein räumte ein, dass der Bau neuer Wasserkraftwerke am Widerstand von Umweltschützern scheitern könnte. Sie hatten in den 80er Jahren etwa den Bau eines Großkraftwerks in Hainburg an der Donau verhindert. Die Energie- und Umweltsprecherin der Grünen in Österreich, Ruperta Lichtenecker, erklärte laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA, viele der "Bartenstein-Wunschprojekte" stünden "mit Naturschutz in Konflikt". Auch bei Kleinwasserkraftwerken müsse das Wo und Wie sehr genau geprüft werden und Naturverträglichkeit Vorrang haben.


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