Ölstreit zwischen Russland und Weißrussland setzt sich fort
Minsk - Russland und Weißrussland haben auch in neuen mehrtägigen Verhandlungen keine Einigung im Konflikt um den künftigen Preis für russische Öllieferungen finden können. Es sei nicht gelungen, die widersprüchlichen Positionen einander anzunähern, zitierte die weißrussische Nachrichtenagentur Belta am Donnerstagabend aus Verhandlungskreisen. Die Gespräche könnten aber bereits am Freitag wieder aufgenommen werden, zitierte die russische Nachrichtenagentur Interfax die russische Seite.
Russland und Weißrussland hatten sich bis Jahresende nicht über den Preis einigen können, den Minsk 2010 für das russische Öl zahlen soll. Seitdem verhandeln sie über einen neuen Vertrag.
Im Januar 2007 hatte der Streit zwischen beiden Ländern zu einem mehrtägigen Lieferstopp geführt. Deutschland und andere europäische Länder erhielten kein russisches Öl mehr durch die Pipeline "Druschba" (Freundschaft), Raffinerien mussten ihre Produktion herunterfahren.
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