Ölpreise über 66 Dollar nach Vortagsverlusten
Singapur - Die Ölpreise halten sich nach erneuten starken Kurseinbußen am Vortag am Freitag über der Marke von 66 Dollar. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August kostete im frühen Handel 66,79 Dollar. Das sind sechs Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent sank indes um zehn Cent auf 66,55 Dollar.
Am Donnerstag hatten die Ölpreise nach einem enttäuschenden Arbeitsmarktbericht aus den USA kräftig um über drei Dollar nachgegeben. Es war der dritte Tag in Folge mit deutlichen Preisrückgängen am Ölmarkt. Nach Zahlen des amerikanischen Arbeitsministeriums sind in den USA im Juni wesentlich mehr Stellen als erwartet abgebaut worden. Die Arbeitslosenquote stieg infolgedessen auf ein 26-Jahres-Hoch. Experten deuteten die Zahlen als Indiz für eine anhaltend schwache Ölnachfrage. Die USA sind der weltweit größte Ölverbraucher.
Weitere Nachrichten vom 03.07.2009
- Planungssicherheit für E.ON durch Liberalisierung des russischen Strommarktes
- Telekom will an aktuellen Preisen für Bitstrom-Zugang festhalten
- Fernseh- und Computertechnologien erhöhen Stromverbrauch wesentlich
- Regierungsvereinbarung zur Nabucco-Gaspipeline voraussichtlich am 13. Juli
- Stromabrechnungen künftig einheitlich und transparenter
- Telekom zieht Tausch von T-Mobile UK gegen anderes Auslandsgeschäft vor
- Nur noch Einsatz von nachhaltig produzierter Biomasse
- Verordnung zur Versteigerung von CO2-Zertifikaten gebilligt
- Besserer Datenschutz für Facebook-Nutzer

