Ölpreise steigen leicht - Anleger fürchten Rezession
Singapur - Die Rohölpreise haben sich am Donnerstag in einem nervösen Handel weiter stabilisiert. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Auslieferung zum Mai betrug im asiatischen Handel 110,75 Dollar und damit etwas mehr als am Vortag. Der Barrel-Preis der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte um 36 Cent auf 98,34 Dollar. Bereits am Mittwoch hatten sich die Ölpreise von den deutlichen Abschlägen infolge des verheerenden Erdbebens und Tsunamis sowie der Nuklearkatastrophe in Japan erholt.
Einerseits fürchten Anleger einen Rückfall der Weltwirtschaft in eine Rezession und damit einen sinkenden Ölverbrauch. Andererseits wird aber der Ölpreis durch die anhaltenden Spannungen im arabischen Raum gestützt, die das Ölangebot verknappen könnten. Vor der Natur- und Nuklearkatastrophe in Japan war der Ölpreis wegen der politischen Unruhen in vielen arabischen Ländern zeitweise bis auf 120 Dollar gestiegen. In den Tagen nach den Ereignissen in Japan war der Preis für ein Barrel der Sorte Brent bis auf 107,35 Dollar gefallen.
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