Ölpreise steigen - 70 US-Dollar-Marke weit überschritten
Singapur - Ihre erheblichen Kurgewinne nach dem überraschend starken Anstieg der US-Ölreserven konnten die Ölpreise am Donnerstag verteidigen. Sie standen deutlich über der Marke von 70 US-Dollar. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) kam im asiatischen Handel auf 72,60 Dollar und damit 18 Cent mehr als am Vortag. Im späten Mittwochhandel sprang der US-Ölpreis in der Spitze um mehr als vier Prozent bis knapp unter die Marke von 73 Dollar und stand damit in die Nähe des Jahreshochs, das Mitte Juni über der Marke von 74 Dollar erreicht wurde.
Eine ähnliche Entwicklung zeigte sich auch beim Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent. Hier verteuerte sich ein Fass um zehn Cent auf 74,69 Dollar. Händler nannten die neusten Daten zu den US-Lagerbeständen an Rohöl als Ursache für den jüngsten Preissprung. In der größten Volkswirtschaft der Welt gingen die Lagerbestände an Rohöl nach Angaben des amerikanischen Energieministeriums in der vergangenen Woche stark zurück. Die Vorräte seien um 8,4 Millionen Barrel auf 343,6 Millionen Barrel geschrumpft.
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