Ölpreise sinken - Opec kann sich nicht einigen

Singapur - Die Ölpreise sind am Dienstag gefallen. Vertreter der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) konnten sich bisher nicht auf die Umsetzung bereits beschlossener Förderkürzungen einigen. Am Montag war bereits eine Zusammenkunft der Opec mit Vertretern von Förderländern, die nicht dem Ölkartell angehören, abgesagt worden.

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Bild: Ölpumpe Bild: ©Stephen Coburn/fotolia.com / Text: dpa-AFX

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar fiel am Morgen um 44 Cent auf 47,80 US-Dollar. Das Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich um 37 Cent auf 46,70 Dollar.

Am Montag waren die Ölpreise noch gestiegen, nachdem sich der irakische Ölminister Jabbar al-Luaibi optimistisch gezeigt hatte, doch noch eine Verhandlungslösung zu erreichen. Doch nur einen Tag zuvor hatte das mächtige Opec-Mitglied Saudi-Arabien erklärt, dass das Ölkartell seine Produktion nicht unbedingt kürzen müsse. Die Gräben innerhalb des Ölkartells bleiben offenbar groß. Was man gegenwärtig erlebe, sei ein Wettstreit unter den Opec-Mitgliedern um das größte Stück vom Kuchen, so Analysten.

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