Ölpreise sinken auf Vier-Jahres-Tief
Singapur - Die Ölpreise haben ihre seit Sommer anhaltende Talfahrt auch am Donnerstag fortgesetzt und sind auf vierjährige Tiefststände gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar sank im frühen Handel auf bis zu 39,19 US-Dollar. Zuletzt lag der WTI-Preis bei 39,66 Dollar, das waren 40 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent zur Februar-Auslieferung sank um 33 Cent auf 45,20 Dollar.
Am Markt dominierten weiterhin Sorgen um die weltweite Konjunktur, sagten Händler. Die trüben wirtschaftlichen Aussichten ließen eine sehr schwache Ölnachfrage erwarten, was die Preise derzeit stark belaste, hieß es. Selbst die größte Förderkürzung aller Zeiten seitens der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) konnte die Preise nicht stützen. Das mächtige Ölkartell hatte am Mittwoch in Algerien eine weitere Einschränkung der Ölproduktion um 2,2 Millionen Barrel pro Tag beschlossen. Damit hat die OPEC die offizielle Produktion seit diesem Herbst um insgesamt 4,2 Millionen Barrel auf nunmehr rund 25 Millionen Barrel pro Tag zurückgenommen.
Weitere Nachrichten vom 18.12.2008
- Suchmaschinen auf dem Prüfstand
- Mehr finden im Netz: Tipps zur Bedienung von Suchmaschinen
- Freenet-Chef erwartet höhere Synergien durch debitel-Übernahme
- Gazprom: Ohne Geld kein Gas für die Ukraine ab 1.1.2009
- Frankreich nimmt sein bislang größtes Sonnenkraftwerk in Betrieb
- Energiesparlampen sind 80 Prozent sparsamer als Glühbirnen
- Nebenkosten sind oft ein Buch mit sieben Siegeln
- Aachener bauen am Kohlekraftwerk der übernächsten Generation
- EDF steigt für 4,5 Milliarden bei US-Atomkonzern Constellation ein
- Gabriel will Atomaufsicht mit Ländern zügig verbessern
- EWE gibt im Osten nicht auf - Brinker kämpferisch
- Test: Teure Mobilfunktarife durch schlechte Beratung

