Ölpreise sinken auf Dreieinhalb-Jahrestief
Singapur - Die Ölpreise haben am Dienstag weiter nachgegeben und sind auf den niedrigsten Stand seit rund dreieinhalb Jahren gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar gab im frühen Handel auf bis zu 47,58 US-Dollar nach. Zuletzt kostete ein Fass WTI 47,84 Dollar und damit 1,44 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für die Nordseesorte Brent sank am Morgen um 1,47 Dollar auf 46,50 Dollar.
Händler begründeten die neuerlichen Preisrückgänge mit der sehr schwachen Verfassung der weltweiten Aktienmärkte, was auch die Investoren am Ölmarkt verunsichere. Nach wie vor herrsche an den Märkten große Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Finanzkrise und der globalen Konjunktur. Auch die Aussicht auf eine baldige Verringerung der Ölförderung seitens der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) habe die Ölpreise kaum stützen können, hieß es.
Weitere Nachrichten vom 02.12.2008
- Thermostatventile sparen Heizkosten
- Grüne: Messergebnisse des Atommülltransports offenlegen
- NRW droht Gasversorgern mit Kartellverfahren
- RWE plant Wasserkraftprojekte in Bosnien
- Yello startet bundesweiten Verkauf intelligenter Stromzähler
- Glühbirnen verschwinden - Neue Energiesparlampen kommen
- EDF macht Zugeständnisse bei der Übernahme von British Energy
- Nokia kündigt eigenen E-Mail-Dienst an
- Vodafone gibt Festnetzmarke Arcor auf
- Zeitung: Freenet-Aktionäre wollen Spoerr absetzen

