Ölpreise nach Talfahrt weiter unter 50 Dollar

dpa-AFX
Bild: Bohrinsel


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Singapur - Die Ölpreise haben sich am Freitag nach einer rasanten Talfahrt der vergangenen Tage unter der Marke von 50 US-Dollar vorerst etwas stabilisiert. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) 49,73 Dollar und damit 31 Cent mehr als am Vortag. Zuvor war der Preis zeitweise bis auf 48,25 Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit dreieinhalb Jahren gerutscht. Noch im Juli erreichte der US-Ölpreis ein Rekordhoch knapp unter der Marke von 150 Dollar.


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Auch der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent konnte sich nach einem massiven Einbruch in den vergangenen Handelstagen wieder etwas erholen. Ein Fass Brent-Öl kostete zuletzt 48,60 Dollar und damit 56 Cent mehr als am Vortag. Händler erklärten den jüngsten Preisverfall beim Öl mit der Sorge der Anleger vor einem starken Einbruch der Weltwirtschaft und einem damit verbundenen Rückgang der Nachfrage nach Öl. "Solange sich die Wirtschaft nicht stabilisiert, wird es für den Ölpreis sehr schwer werden einen Boden zu finden", kommentierte der Rohstoffexperte Anthony Nuna vom japanischen Mitsubishi-Konzern die Lage an den Rohstoffmärkten.



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