Ölpreise nach deutlichen Vortagesverlusten kaum erholt
Singapur - Am Freitag haben sich die Ölpreise kaum von ihren deutlichen Kursverlusten am Vortag erholt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Dezember kostete am Morgen 76,95 US-Dollar und damit einen Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg ebenfalls nur geringfügig um sechs Cent auf 77,99 Dollar.
Die Ölpreise waren am Donnerstag nach gestiegenen US-Rohöllagerbeständen stark unter Druck geraten und um gut zwei Dollar eingebrochen. Laut Energieministerium sind die Rohölvorräte in den USA in der vergangenen Woche um 1,8 Millionen Barrel auf 337,7 Millionen Barrel geklettert. Dies signalisiert laut Experten eine schwächere Nachfrage. Auch der wieder etwas festere Dollar drücke auf die Stimmung am Ölmarkt, hieß es.
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