Ölpreise leicht gestiegen - Wintersaison zunehmend im Blickpunkt

dpa, Verivox
Bild: palniki gazowe



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New York/London/Wien (dpa) - Die Ölpreise haben am Montag ihren Erholungskurs von Ende vergangener Woche fortgesetzt und sind leicht gestiegen. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar 94,53 US-Dollar. Das waren 35 Cent mehr als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent kletterte um 52 Cent auf 92,14 Dollar. Trotz der leichten Kursgewinne bleiben die Ölpreise damit von ihren Höchstständen, die sie vor knapp zwei Wochen in der Nähe von 100 Dollar markiert hatten, weiterhin entfernt.

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Händler führten die leichten Preissteigerungen unter anderem auf Äußerungen aus der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) zurück. Die Ölminister der OPEC hatten sich vergangenes Wochenende in Riad zu einem Gipfeltreffen zusammengefunden. Nach Einschätzung von Experten hat das Ölkartell signalisiert, dass eine weitere Erhöhung der OPEC-Förderung in der kurzen Frist unwahrscheinlich ist. Dies habe die Ölpreise gestützt.

Daneben rücke zusehends die bevorstehende Winterzeit in der nördlichen Hemisphäre in den Blickpunkt, hieß es. Mit Spannung warte der Markt bereits auf die am Mittwoch anstehenden wöchentlichen Lagerbestandsdaten aus den USA, nachdem in der vergangenen Woche ein überraschender Anstieg der Rohöl- und Benzinbestände verzeichnet wurde. Die anstehenden Daten gäben Aufschluss darüber, ob die Zahlen der vergangenen Woche lediglich ein Ausreißer oder nachhaltig seien, sagte Analyst Paul Harris von der Bank of Ireland.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist unterdessen weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) kostete am Freitag nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag 87,54 Dollar. Das waren 53 Cent mehr als am Donnerstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.



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