Ölpreise legen nach Ankündigung einer OPEC-Fördersenkung zu
Singapur - Die Ölpreise haben am Montag nach der Ankündigung einer Fördersenkung der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) zugelegt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im November kostete im frühen Handel 73,99 US-Dollar. Das waren 2,14 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Dezember stieg um 1,59 Dollar auf 71,19 Dollar.
Marktbeobachter führten die festere Tendenz der Ölpreise auf Aussagen des OPEC-Präsidenten Chakib Khelil vom Wochenende zurück. Khelil hatte für diese Woche eine Senkung der offiziellen Fördermenge durch das Ölkartell in Aussicht gestellt. Die tägliche Fördermenge werde in der Größenordnung von 1,5 bis 2 Millionen Barrel reduziert.
Die OPEC-Staaten werden sich an diesem Freitag in Wien zu einem außerordentlichen Treffen zusammenfinden. Das Treffen war in der vergangenen Woche überraschend vorgezogen worden. Seit diesem Sommer sind die Ölpreise von ihren Rekordständen bei knapp 150 Dollar kräftig gesunken. Als Grund gilt die internationale Finanzkrise, die eine deutlich schwächere Ölnachfrage erwarten lässt.
Weitere Nachrichten vom 20.10.2008
- Erneut Panne in tschechischem Atomkraftwerk Temelin
- US-Versorger Exelon will NRG kaufen
- «Wall Street Journal»: Yahoo! plant weitere Entlassungen
- Zweite Mail-Adresse hält privates Postfach frei von Werbung
- Kundenzufriedenheit: Stromversorger erneut Schlusslicht
- Fast jede zweite Wohnung wird mit Gas beheizt
- Chávez fordert OPEC zur Drosselung der Öl-Fördermenge auf
- Für Schnellschreiber: E-Mail unter Windows über Abkürzung starten
- Kandy Mobile stellt ersten Prepaid Tarif für Kinder vor
- Zeitung: Georg Müller soll Chef von MVV Energie werden
- Richtiges Lüften verhindert Feuchteschäden und Schimmelbildung
- EU-Umweltminister verhandeln über umstrittenes Klimaschutzpaket
- Telekom bei Glasfaser-Ausbau zu Zusammenarbeit mit Konkurrenz bereit
- Zeitung: Abschaltung von Atomkraftwerken verzögert sich
- Presse: Telekom-Chef Obermann schließt völlige Datensicherheit aus

