Ölpreise kaum verändert
Singapur - Die Ölpreise haben sich am Freitag nach starken Kursverlusten am Vortag kaum verändert. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August kostete im frühen Handel 60,42 US-Dollar und damit einen Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent stieg um fünf Cent auf 61,15 Dollar. Am Vortag waren die Ölpreise zeitweise unter 60 Dollar gefallen.
Seit Wochenbeginn haben die Ölpreise deutlich um rund fünf Dollar nachgegeben. Experten verwiesen auf mehrere Belastungsfaktoren, unter anderem auf Regulierungsbemühungen am Ölmarkt seitens der acht führenden Industrienationen (G8) und der amerikanischen Aufsichtsbehörde für den Rohstoff-Terminhandel CFTC. In erster Linie soll gegen exzessive Rohstoff-Spekulationen vorgegangen werden, die aus Sicht der G8 und der CFTC wesentlich für den deutlichen Ölpreisanstieg seit Jahresbeginn verantwortlich sind.
Weitere Nachrichten vom 10.07.2009
- Umfrage: Atomkraft wird von Bundesbürgern als Innovationsbremse bewertet
- RWE steigt mit Partnern in spanisches Solarthermie-Kraftwerk ein
- Ab 1. August rote Stoppschilder auf Seiten mit Kinderpornografie
- Italien: nach 20 Jahren wieder zurück zur Atomkraft
- E.ON senkt Gaspreise zum 1. Oktober
- Google-Chef sieht neues Betriebssystem als starke Konkurrenz für Windows
- Ukraine hat Überbrückungskredit zur Gassicherung noch nicht erhalten
- Nordex erhält weiteren Auftrag in der Türkei
- Gesetz soll Informationstechnik des Bundes schützen
- Zeitung: Telekom hat erst rund 30.000 Kunden für ihr Bundesliga-Angebot
- SPD, Grüne: Vattenfall für Atomkraftwerke nicht kompetent genug

