Ölpreise kaum erholt von Vortagsrutsch
Singapur - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag nur geringfügig von ihrem Preisrutsch am Vortag erholt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im März kostete im frühen Handel 36,04 US-Dollar - das waren 10 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 54 Cent auf 44,84 Dollar.
Am Mittwoch hatten die Ölpreise nach erneut robusten Zahlen zu den amerikanischen Öllagerbeständen kräftig um fast drei Dollar nachgegeben. Zudem seien die Investoren nach wie vor stark verunsichert wegen des nur in Grundzügen bekannten Rettungspakets für die US-Finanzbranche, sagten Händler. Seit Wochenbeginn gaben die Ölpreise um rund zehn Prozent nach. Ausschlaggebend sind auch die nach wie vor trüben Aussichten für die globale Konjunktur, was eine anhaltend schwache Ölnachfrage erwarten lässt.
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