Ölpreise gesunken - Libyenkrise dominiert den Markt
Singapur - Die Ölpreise sind am Mittwoch im asiatischen Handel nach Gewinnmitnahmen gesunken. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai betrug 114,99 US-Dollar und somit 17 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 25 Cent auf 104,54 Dollar.
Die leichten Kursverluste seien lediglich eine Reaktion auf die Kursgewinne am Vortag, sagten Händler. Weiterhin werde der Ölmarkt durch die kriegerischen Auseinandersetzungen in Libyen dominiert. US-Präsident Barack Obama hatte in einem Fernsehinterview die Erwartung geäußert, dass der libysche Machthaber Gaddafi dem internationalen Druck auf sein Regime nicht standhalten wird. Dies umfasse nicht nur die bislang erfolgreichen militärischen Aktionen. Am Nachmittag werden noch in den USA die Daten zu den wöchentlichen Rohöllagerbeständen veröffentlicht.
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