Ölpreise gesunken

dpa-AFX
Bild: Bohrinsel


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Singapur - Das geplante Konjunkturprogramm Chinas hat die Ölpreise nur kurzzeitig gestützt. Nach einem Zwischenanstieg zu Wochenbeginn gaben die Ölpreise am Dienstag wieder nach.


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Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Dezember kostete im frühen Handel 60,56 Dollar - das waren 1,85 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Ein Fass der Nordseesorte Brent kostete mit 56,66 Dollar 2,42 Dollar weniger als am Montag.

Marktbeobachter begründeten die Kursverluste zum einen mit Gewinnmitnahmen, nachdem die Ölpreise am Montag noch deutlich zugelegt hatten. Zum anderen wurde abermals auf eine künftig sinkende Ölnachfrage verwiesen. Wegen der realwirtschaftlichen Auswirkungen der Finanzkrise gehen Experten von einer mittelfristig deutlich rückläufige Nachfrage nach Ölprodukten aus. Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) dürfte ihre Fördermenge daher weiter reduzieren, heißt es am Markt.



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