Ölpreise geben nach schwachen US-Konjunkturdaten weiter nach
dpa
Singapur (dpa) - Die Ölpreise sind am Mittwoch nach der Veröffentlichung von schwachen Konjunkturdaten in den USA wieder etwas abgerutscht. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober 71,55 Dollar und damit 18 Cent weniger als am Vortag. Rohöl der Nordseesorte Brent verbilligte sich um elf Cent auf 70,44 Dollar.
Mit dem Verbrauchervertrauen hat sich einer der wichtigsten Konjunkturindikatoren der US-Wirtschaft im August abgeschwächt. Wie das private Forschungsinstitut Conference Board in Washington berichtete, ist der entsprechende Index von 111,9 Punkten im Juli auf 105,0 Punkte gesunken. An den Ölmärkten befürchten die Anleger eine Abschwächung der Konjunktur in der größten Volkswirtschaft der Welt und damit verbunden einen Rückgang der Nachfrage nach Rohöl. Im weiteren Handelsverlauf dürften zudem die neuesten Daten zu den Öl- und Treibstoffreserven in den USA in den Fokus rücken. Die US- Lagerdaten werden am Nachmittag veröffentlicht.
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