Ölpreise erholen sich von Talfahrt
Frankfurt - Die Ölpreise haben sich am Dienstag von der Talfahrt der letzten Handelstage wieder ein wenig erholt. Experten sagen, dass der leichte Preisanstieg mit der Aussicht auf ein Ende der Flugverbote in Europa nach einem Vulkanausbruch in Island begründet werden kann.
Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) kostete im asiatischen Handel 82,10 US-Dollar und somit 65 Cent mehr als am Montag. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent stieg ebenfalls: Ein Fass kostete 84,76 Dollar und damit 53 Cent mehr als am Vortag.
Zuletzt hatte eine Klage der US-amerikanischen Finanzaufsicht gegen die stark im Rohstoffmarkt engagierte New Yorker Bank Goldman Sachs und das Flugverbot über weiten Teilen Europas den US-Ölpreis zeitweise um rund sechs Dollar einbrechen lassen. Nach Einschätzung von Experten hat die Unterbrechung des Flugverkehrs den Verbrauch von Treibstoff um etwa eine Million Barrel pro Tag gesenkt.
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