Ölpreise erholen sich nach Vortagesverlusten
Singapur - In Reaktion auf die Lagerdaten haben sich die Ölpreise am Donnerstag etwas von ihren Vortagesverlusten erholt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar kostete am Morgen 76,74 US-Dollar; das waren 14 Cent mehr als zum Handelsschluss am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg am Mittwoch um 37 Cent auf 78,25 Dollar.
Händlern zufolge half allerdings ein schwächerer Dollar, ein neuer Rekord beim Goldpreis und auch die Kursrally am japanischen Aktienmarkt dem Öl nicht so recht auf die Sprünge. Die steigenden Rohöllagerbestände und die damit einhergehende schwache Nachfrage steckten Anlegern noch in den Knochen, hieß es am Markt.
Der Ölpreis pendele derzeit in einer Spanne von etwa neun Dollar zwischen rund 72 und 81 Dollar und sollte nicht etwas geopolitisches dazwischen kommen, könne dies auch bis ins erste Quartal 2010 so bleiben, vermutete ein Händler.
Weitere Nachrichten vom 03.12.2009
- Studie: Solarstrom-Zuwachs übertrifft Prognosen deutlich
- Gasmarkt erneut im Visier der EU-Wettbewerbshüter
- Steigerung von erneuerbarer Energie auf 100 Prozent möglich
- "Kontraste": Zweifel an Sicherheit des AKW Biblis bleiben bestehen
- EuGH kippt Schutz für die Telekom im Gesetz
- Neuer Service: SMS-Code ersetzt fehlende Briefmarke
- Google bietet Kompromiss im Konflikt um Bezahlinhalte im Netz
- Verivox Adventskalender: Energiespartipp vom 2.12.2009
- Financial Times Deutschland: EnBW besteht nicht länger auf Mehrheit bei VNG
- Facebook kündigt besseren Schutz der Privatsphäre an
- Fast drei Viertel der deutschen Haushalte haben Zugang zum Internet
- FAZ: Bundeskartellamt ermittelt gegen Telekom

