Ölpreise durch schwächeren US-Dollar gestiegen
New York/London/Wien - Die Ölpreise sind am Mittwoch, gestützt durch einen schwächeren US-Dollar, angestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Dezember kostete im Mittagshandel 79,61 Dollar. Das sind 56 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 68 Cent auf 78,18 Dollar.
Vor allem der schwächere US-Dollar habe die Ölpreise gestützt, sagten Händler. Kurzfristig scheint sich laut Commerzbank zudem die Nachfrageperspektive aufzuhellen. So habe die US-Regierung ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage im kommenden Jahr um 630.000 Barrel pro Tag nach oben revidiert und erwartet nun ein Nachfragewachstum von 1,26 Millionen Barrel pro Tag. Der erwartete Anstieg gehe dabei größtenteils auf das Konto der Schwellenländer.
Zudem hat auch die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage leicht angehoben. Die Nachfrage dürfte jedoch auf absehbare Zeit nicht auf das Niveau vor der Krise steigen. Die wöchentlichen Rohöllagerbestände des US-Energieministeriums werden wegen eines Feiertags erst am Donnerstag veröffentlicht.
Der Preis für Opec-Rohöl ist unterdesssen leicht gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 76,50 US-Dollar. Das waren sieben Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
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