Ölpreise: Abwärtstrend hält an - starker Dollar belastet
Singapur - Am Donnerstag belastet der starke Dollar die Rohölpreise: Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September sank im asiatischen Handel um 16 Cent auf 75,26 US-Dollar. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Oktober kostete 17 Cent weniger im Vergleich zum Vortag und somit 76,30 Dollar.
Händler machten die jüngste Stärke des Dollar für den Rückgang der Ölpreise verantwortlich. Da Öl in Dollar gehandelt wird, bremst ein stärkerer Dollar tendenziell die Nachfrage nach dem Rohstoff etwas.
Unterstützung sei unterdessen von den festeren Aktienmärkten in Asien gekommen, hieß es am Markt. Neue Impulse könnten die US-Konjunkturdaten am Nachmittag insbesondere zur Lage der Industrie liefern. Die USA sind der größte Ölverbraucher der Welt. Ein geringeres Wachstum hätte auch eine geringere Ölnachfrage zur Folge.
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