Ölpreis sinkt spürbar - Versorgungsängste gedämpft
dpa
Singapur (dpa) - Der Ölpreis ist am Freitag erneut spürbar gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober kostete am Morgen 66,84 Dollar. Das waren 48 Cent weniger als zu Handelsschluss am Donnerstag. Zuletzt hatte der WTI-Preis Anfang April auf diesem Niveau notiert. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 52 Cent auf 66,01 US-Dollar.
- Anzeige -
Der überraschende Anstieg der Benzin-Lagerbestände in den USA habe die Versorgungsängste weiter gedämpft, sagten Händler. Nach Angaben des US-Energieministeriums vom Donnerstag kletterten die Vorräte in der abgelaufenen Woche um 700 000 Barrel auf 206,9 Millionen Barrel. Experten hatten mit einem Absinken gerechnet.
Weitere Nachrichten vom 08.09.2006
- Microsoft: EU-Kartellstreit könnte Europa-Start von Vista verzögern
- Wirtschaft und Verbraucherschützer gegen GEZ-Gebühren für PCs
- Betrüger nutzen Sicherheitslücken bei Quelle
- Kritik der Umwelthilfe an CO2-Abbau-Plänen - Gabriel: Unbegründet
- Glos will Macht der Stromkonzerne beschränken
- Ricke setzt den Rotstift an: Milliardenschweres Sparpaket geplant
- Umfangreicher Gebrauchtwaren-Verkauf im Internet kann teuer werden
- Zeitung: Auflagen für E.ON werden gekippt - Merkel optimistisch
- Amazon bietet TV-Shows und Filme auf Abruf im Netz an
- EU hat keine Einwände gegen "Goldene Aktie" für Paris bei Suez-GDF
- Glos will Kartell-Sonderregelungen für Stromkonzerne
- Gabriel lehnt Abschaltung des Atommeilers Brunsbüttel ab
- AKW-Krümmel wieder am Netz - größter deutscher Siedewasserreaktor
- Breton verteidigt umstrittene Privatisierung von Gaskonzern GDF
- Experten: Ölfund vor Louisiana größter in den USA seit 30 Jahren

