Ölpreis sinkt auf niedrigsten Stand seit Anfang März
dpa | 25.09.2006
New York/London/Wien (dpa) - Der Ölpreis ist am Montag auf den tiefsten Stand seit Anfang März gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI kostete am Vormittag 59,54 Dollar. Das waren 1,01 Dollar weniger als zu Handelsschluss am Freitag. Zuletzt war das Barrel am 8. März mit 59,25 Dollar niedriger gehandelt worden. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verbilligte sich am Montag um 1,08 Dollar auf 59,33 Dollar. Analysten sehen in den verringerten geopolitischen Spannungen einen Grund für den Preisrückgang.
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Im Vergleich zu Mitte Juli gingen die Ölpreise um 23 Prozent zurück. Damals sorgten Bedenken über Angebotskürzungen im Iran und Nigeria sowie mögliche Auswirkungen der Hurrikansaison in den USA für Rekordstände. Die Ölpreise könnten aber auch wieder steigen, sagte Energieanalyst Victor Shum von Purvin & Gertz. "Solange die Überschussproduktion und die Raffineriekapazitäten begrenzt sind, wird der Markt weiterhin zeitweise zu Preissprüngen neigen."
Der Preis für Rohöl aus der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist zum Ende der Vorwoche leicht angestiegen. Wie das OPEC-Sekretariat in Wien am Montag berechnete, kostete ein Barrel aus der Förderung des Kartells am Freitag im Durchschnitt 56,12 US- Dollar. Das waren 20 Cent mehr als am Vortag. Im Wochenvergleich ist der Durchschnittspreis in der dritten Septemberwoche (57,16 Dollar) gegenüber der Vorwoche (59,53 Dollar) um 2,37 Dollar gefallen.
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