• Seite drucken
  • Schriftgröße klein
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße groß

Ölpreis fällt auf tiefsten Stand seit Mitte März

dpa | 20.09.2006
Bild: Stromleitungen


gesamtes Archiv
 RSS Feed abonnieren
New York (dpa) - Der Ölpreis ist am Mittwoch wegen der nachlassenden Sorge über eine Eskalation des Atomkonflikts mit dem Iran und in der Erwartung hoher Lagerbestände in den USA auf den tiefsten Stand seit Mitte März gefallen. Der am Mittwoch auslaufende Kontrakt über ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung zum Oktober fiel am Mittwochvormittag um 1,05 Prozent auf 61,01 Dollar und kostete erstmals seit Mitte März zeitweise weniger als 61 Dollar. Damit notiert der US-Ölpreis rund ein Fünftel oder 17 Dollar unter seinem historischen Hoch von 78,40 Dollar von Mitte Juli.

- Anzeige -
DekaBank-Expertin Dora Borbely geht davon aus, dass mit dem jüngsten Kursrutsch erst einmal das Ende der Fahrt nach unten erreicht ist. "Mittelfristig rechne ich wieder mit etwas anziehenden Ölpreisen", sagte sie. Bis Ende des Jahres werde sich der Ölpreis zwischen 65 und 68 Dollar einpendeln. Preise auf dem Rekordniveau von Mitte Juli erwartet sie nicht, so lange die politische Lage im Nahen und Mittleren Osten nicht wieder eskalieren sollte. Die Stimmung am Ölmarkt könne sich schnell wieder drehen und Nachrichten über einen bevorstehenden kalten Winter in den USA oder Meldungen über Schäden an Förderanlagen durch die Hurrikansaison könnten den Ölpreis wieder nach oben treiben.


Weitere Nachrichten vom 20.09.2006

MeinVerivox
  • Newsletter mit Spartipps
  • Aktionen & neue Tarife
  • Aufträge verfolgen
Benachrichtigungsservice
Aktuelle Tarifangebote für
Sie zusammengestellt.
Wechseln leicht gemacht
Herr Müller zeigt, wie's geht.

Herr Müller
Tarifwechsel ganz einfach
Services
Ratgeber
Geschäftspartner