Ökostromanbieter Lichtblick sieht Investionen in Gefahr
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- Unionsfraktion plant AKW-Laufzeitverlängerung um 28 Jahre
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Hamburg - Der Ökostromanbieter Lichtblick kritisiert die geplante Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke, da sie eine Gefahr für den Ausbau erneuerbarer Energien seien. "Die Laufzeitverlängerung würde uns um mindestens zehn Jahre zurückwerfen", sagte Christian Friege, Chef des größten deutschen Anbieters für Ökostrom, gegenüber der "Financial Times Deutschland".
Kleineren Unternehmen wie seinem fehle die Planungssicherheit, sodass neue Projekte verschoben würden. "Die Konzeptionslosigkeit in der Energiepolitik verunsichert den Markt erheblich und bremst Investitionen in Ökokraftwerke."
Lichtblick tritt bisher als reiner Händler auf und verkauft Ökostrom, den andere produzieren, an Endkunden weiter. Bei einem langsameren Ausbau der erneuerbaren Energien wird es für das Unternehmen schwierig, ein Versprechen einzuhalten: Die Firma will ein Drittel ihres Stromes in Kraftwerken erzeugen lassen, die höchstens sechs Jahre alt sind, und so für mehr Ökostromproduktion sorgen.
Derzeit stammt 70 Prozent aus Wasserkraft. Diese Kraftwerke produzieren oft keinen zusätzlichen Ökostrom, sondern sind lange am Netz und Teil des bestehenden Energiemixes.
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