Ökoenergiebranche für Stromnetz-Engagement

dpa, Verivox | 17.03.2008
Bild: Stromleitungen

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Berlin (dpa) - In der Auseinandersetzung über die Entflechtung der großen Stromkonzerne zeigt jetzt auch die Ökoenergie-Branche Interesse am Betrieb von Stromnetzen. "Wir wären dumm, wenn wir uns nicht selbst auch um Netzinvestitionen kümmern würden", sagte der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers, am Montag vor Beginn der Jahreskonferenz der Branche der erneuerbaren Energien in Berlin. Der Netzausbau müsse dringend beschleunigt werden, auch um die klimapolitischen Ziele zu erreichen.

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Der Netzbetrieb könnte auf ein Konglomerat übergehen, an dem auch die Bundesnetzagentur beteiligt sei. "Wir machen das besser, schneller und wirtschaftlich", sagte Albers. Die großen Netzbetreiber erhielten für diese Tätigkeit jährlich 20 Milliarden Euro Entgelte, von denen aber nur je 2 Milliarden in die Netze zurückflössen. "Wo bleibt das Geld?", fragte Albers. Im übrigen müsse ein Großteil des Kabelausbaus unter die Erde, denn dies sei für den Stromtransport zehn Mal schneller als der Bau der billigeren Hochspannungsleitungen.


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