ÖDP beantragt Volksbegehren gegen den Mobilfunk [Update]
Die Grünen wollen sich dem Volksbegehren nicht anschliessen. Es mache keinen Sinn, die Mittel der direkten Demokratie inflationär zu gebrauchen, sagte Grünen-Fraktionschefin Margarete Bause. Die SPD legte sich hingegen noch nicht fest. Nach Angaben eines Sprechers will die Partei am 18. April das Thema in ihren Gremien beraten.
Für die Einreichung eines Volksbegehrens in Bayern sind 25 000 Unterschriften nötig. Nach Prüfung und Zulassung durch das Innenministerium müssen sich im nächsten Schritt zehn Prozent der Wahlberechtigten innerhalb von zwei Wochen in Listen eintragen. Das sind etwa 900 000 Wähler. Zuletzt war Ende November 2004 das Volksbegehren gegen die Forstreform mit 9,3 Prozent an dieser Hürde gescheitert.
Die Freien Wähler, 59 Bürgerinitiativen und 95 Bürgermeister unterstützen die Initiative. Die Eintragungsfrist für das Mobilfunk- Volksbegehren wird nach Einschätzung der ÖDP im Juli beginnen.
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