OECD warnt vor Umweltrisiken durch Boom bei Biokraftstoffen
dpa
Paris (AFP) - Die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) hat vor Umweltrisiken durch den stark steigenden Einsatz von Biokraftstoffen gewarnt. Der großflächige Anbau der für den Biosprit nötigen Pflanzen könne zu Lasten bestehender Ökosysteme wie Wälder, Moorlandschaften oder Weideland gehen, erklärte die Organisation am Dienstag in einem Bericht mit dem Titel "Biokraftstoffe: Sind die Heilmittel schlimmer als die Krankheit?". Gleichzeitig könnten durch den Anbau die Preise für andere Pflanzen und damit Nahrungsmittel sowie Wasser steigen.
"Der aktuelle Schub zu Gunsten der Entwicklung von Biokraftstoffen erzeugt unhaltbare Spannungen, die die Märkte durcheinander bringen können, ohne bedeutende Umweltgewinne zu erzeugen", warnte die OECD. Demnach ist Biosprit auch bei den derzeitigen Ölpreisen von 70 Dollar pro Fass ohne staatliche Hilfen nicht wettbewerbsfähig. Und dieser könne im besten Falle den Ausstoß von Treibhausgas um drei Prozent verringern. Die OECD empfiehlt ihren Mitgliedsstaaten deshalb, die Subventionen für Biosprit zu verringern und statt dessen den Ausstoß von CO2 zu besteuern. Dies werde zu umweltschonenderen Technologien führen.
Weitere Nachrichten vom 12.09.2007
- Russland und Iran verhandeln ergebnislos über AKW
- Autoindustrie im Klimastreit auf Konfrontationskurs mit Brüssel
- Merkel und Berater: Reiche Länder müssen Klimaschutz-Vorreiter sein
- Paris baut 3000 Quadratmeter große Solaranlage mitten in der Stadt
- Spanischer Konzern Telefónica an Festnetzsparte von Freenet interessiert
- Russisches Kartellamt bremst Siemens bei Energieanlagenbauer
- Altkanzler Schröder kritisiert Nabucco-Gasleitung
- Neuer Konzern Evonik setzt auf Öko-Zug
- Brandenburg: Gute Infrastruktur an Erdgastankstellen mehr nutzen
- DSL-Anbieter M-net mit günstigen Angeboten bis Ende Oktober
- Energieagentur erwartet geringere Nachfrage nach Öl
- Energieverband warnt vor Aus von kleinen Stadtwerken
- Kanadischer Solarzellenhersteller Arise baut Werk in Sachsen
- Gericht verhandelt über Zulässigkeit von Solar-Windkraftanlagen
- BITKOM: Sinkende Telefonpreise bremsen Wachstum des IT-Marktes
- RAG will unter dem Namen Evonik an die Börse
- RAG will unter dem Namen Evonik an die Börse
- RWE prüft Bau einer Höchstspannungs-Stromleitung nach Belgien
- Mit Evonik entsteht neuer Riesenkonzern in Deutschland
- Nach geplatzter Energiefusion Essent-Nuon: Neue Chancen für deutsche Firmen
- Gezähmte Urgewalt auf Hoher See - Erster deutscher Offshore-Windpark
- OPEC-Beschluss lässt Ölpreise steigen
- OPEC-Staaten erhöhen Öl-Förderquote
- Gabriel unterstützt erneut Merkels Klimaschutz-Vorschläge
Geprüft und ausgezeichnet!
Unabhängige Vergleiche, zertifizierter Kundenservice, beliebteste Vergleichsseite – das ist Verivox. Wiederholt wurde unsere Arbeit in den vergangenen Jahren geprüft und ausgezeichnet. Das ist Sicherheit, auf die Sie sich verlassen können.
Wechseln über Verivox
Die Nummer 1 im Energiebereich stellt sich vor: Verivox ist das größte unabhängige Vergleichsportal für Energie in Deutschland. Daneben bietet Verivox

Tarifvergleiche für Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen an.
Mehr erfahren
