O2 startet im März mit UMTS - Deutliches Umsatzplus im 1. Halbjahr
Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen verbuchte O2 in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres einen Gewinn von 155 Millionen Euro nach 1,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sei um 34 Prozent auf 1,026 Milliarden Euro gesteigert worden, was einer operativen Marge von mehr als 15 Prozent entspricht. Diese Marge solle auch in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres erreicht werden, sagte Salzmann. Die Zahl der Kunden sei auf 5,3 Millionen gestiegen. O2 kommt damit auf einen Marktanteil von 8,4 Prozent und bleibt kleinster Mobilfunkanbieter in Deutschland nach Marktführer T-Mobile, Vodafone und e-plus. In den kommenden Jahren wolle O2 weiterhin pro Jahr rund ein Prozent beim Marktanteil zulegen, hiess es.
Bisher ist O2 nach eigenen Angaben das einzige Mobilfunkunternehmen, das eine konkrete Aussage zum UMTS-Start wagt. Gröger betonte die Schwierigkeiten, die damit auf O2 zukämen. Durch die enormen Summen, die bei der Versteigerung der Lizenzen erzielt worden seien, habe sich eine hohe Erwartungshaltung bei den Kunden gebildet. "Deswegen ist es eine unserer wesentlichen Aufgaben, diese Erwartungshaltung richtig zu managen."
Die britische mmO2 verbuchte zwischen April und September vor Steuern einen Gewinn von 26 Millionen Pfund (37 Mio Euro) nach einem Verlust von 259 Millionen Pfund im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Kunden konnte der Anbieter um 13 Prozent auf 19,2 Millionen steigern. Konzernchef Peter Erskine zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden und lobte die "finanzielle Disziplin" nach der Loslösung von British Telecom (BT) vor zwei Jahren. Das Unternehmen plant Einsparungen von bis zu 45 Millionen Pfund und will bei Umstrukturierungen rund 200 Arbeitsplätze abbauen.
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