Nutzung von Mobilfunk-Frequenzen für UMTS beeinträchtigt Handy-Telefonate nicht

dpa/tmn
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Berlin - Die vom EU-Ministerrat kürzlich beschlossene Nutzung bestimmter Mobilfunk-Frequenzen für UMTS wird keinen Einfluss auf Handy-Telefonate haben. Verbraucher mit einem entsprechend ausgestatteten Handy werden eher noch zusätzliche Dienste nutzen können, erklärt Una Großmann vom Informationszentrum Mobilfunk in Berlin.


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Die EU-Entscheidung von diesem Montag betrifft das sogenannte 900-Megahertz-Band, das bisher vor allem für die Handynutzung im herkömmlichen GSM-Netz verwendet wurde. Nun ist der Weg frei für eine zusätzliche Nutzung durch UMTS, also für den schnellen mobilen Datenverkehr, in diesem Frequenzbereich.

Das heißt jedoch nicht, dass dieses Frequenzband nicht auch weiter für Handy-Gespräche genutzt werden kann. Niemand muss deshalb sein Handy wegschmeißen und ein neues Gerät kaufen, sagt Großmann. UMTS ist ein zusätzlicher Dienst. Er ermöglicht einen schnellen mobilen Internetzugang mit UMTS-fähigen Geräten.



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