Nur wenige Widersprüche gegen Google Street View
Berlin/Hamburg - Weniger als 10 000 Widersprüche hat der Internetkonzern Google bislang gegen seinen umstrittenen Straßenansichts-Dienst "Street View" in Deutschland erhalten. "Momentan kann ich Ihnen nur von einer vierstelligen Zahl von Widersprüchen berichten", sagte Google-Sprecherin Lena Wagner gegenüber dem Blog "Carta". Google erhalte aber "selbstverständlich auch weiterhin Widersprüche", so dass die Anzahl zukünftig weiter steigen könne.
Google nimmt für "Street View" aus Kamera-Autos Panorama-Bilder aus 2,90 Metern Höhe auf, um sie im Zusammenspiel mit seinem Kartendienst "Google Maps" online zu zeigen. Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hatte "Street View" als "millionenfache Verletzung der Privatsphäre" kritisiert. Auf der Website des Ministeriums steht ein Formular bereit, mit dem Mieter und Hauseigentümer gegen die Aufnahmen von Google protestieren können.
Google argumentiert, die Rahmenbedingungen für die "Street View"-Aufnahmen seien mit den Datenschützern in Deutschland abgesprochen. So würden beispielsweise Gesichter und Auto-Kennzeichen automatisch unkenntlich gemacht.
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