Nun sogar Teilverkauf der Yahoo!-Suchsparte denkbar
Carlsbad - Carol Bartz, die seit gut drei Monaten die Geschicke des Yahoo!-Konzerns lenkt, schließt mittlerweile weder eine Zusammenarbeit mit Micosoft noch den Verkauf der Suchsparte an den Softwarekonzern aus. Auf einer Konferenz im kalifornischen Carlsbad am Mittwochabend machte Bartz allerdings klar, dass die Voraussetzung der richtige Preis und eine überzeugende Technologie sei. Die Branche geht davon aus, dass Microsoft-Chef Steve Ballmer am Donnerstag in Carlsbad Details der neuen Suchmaschine vorstellen wird, die bislang unter dem Codenamen Kumo, jetzt Bing, bekannt war. Bing soll Nachfolger der nicht besonders erfolgreichen Windows Live Search werden.
Yahoo! hatte über Monate hinweg in langwierigen und zähen Verhandlungen mehrfach milliardenschwere Übernahme-Angebote von Microsoft als zu niedrig ausgeschlagen. Einen Teilverkauf der Suchsparte, dem Herzstück des Internet-Unternehmens, hatte die seit rund hundert Tagen im Amt tätige Bartz bis zuletzt ausgeschlossen. Yahoo! sei weiterhin "ein bisschen" in Gesprächen mit Microsoft, bestätigte Bartz gegenüber dem Branchendienst "cnet". Die Konferenz D: "All Things Digital" richtet sei 2003 das "Wall Street Journal" aus.
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