NRW-Landesregierung: Kohle-Aus beschlossen - Nur Zeitpunkt offen
Die SPD sprach sich als einzige Fraktion für eine Fortsetzung der Kohleförderung aus. "Wir sind alleine mit dieser Position, aber deshalb muss diese Position nicht falsch sein", sagte Fraktionschefin Hannelore Kraft. Es sei ein Risiko, den Zugang zu den heimischen Energiequellen zu schließen.
Die endgültigen Entscheidung zum Börsengang der RAG und zum Ende der Subventionen sollen im Frühjahr 2007 fallen. Dass Land will bis dahin offen halten, ob es einen Verkauf der einzelnen Teile des Konzerns einem kompletten Börsengang den Vorzug geben will. Diese Frage könne erst nach Vorlage eines vom Bund im Einvernehmen mit dem Land vergebenen Wertgutachtens entschieden werden. Thoben wies Medienberichte zurück, seit der Berliner Runde sei eine Einzelverwertung der Sparten Chemie, Energie und Immobilien vom Tisch.
Für eine mögliche Beteiligung des Landes an einer Stiftung, die den Bergbaubereich der RAG übernehmen soll, will die CDU kein Geld ausgeben. Es bestehe "überhaupt kein Anlass" für das Land, Aktien des RAG-Konzerns zu erwerben, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU, Lutz Lienenkämper. Thoben hatte eine Beteiligung des Landes am RAG-Konzern Spiel gebracht.
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