Nordeuropäische Erdgasleitung führt durch Niedersachsen
Hannover - Wie vorgesehen wird die Nordeuropäische Erdgasleitung (NEL) auf niedersächsischem Gebiet errichtet werden. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie gab grünes Licht, somit darf die 200 Kilometer lange Trasse errichtet und betrieben werden. Diese soll von der Elbe über Hittbergen (Landkreis Lüneburg) bis nach Rehden (Landkreis Diepholz) führen, so das Amt am Montag in Hannover.
Die Umweltverträglichkeit und Sicherheit der Leitung sei nachgewiesen worden. Zuvor hatte bereits das Bergamt Stralsund seine Zustimmung für die Trasse auf dem Abschnitt in Mecklenburg-Vorpommern von Lubmin bis zur Landesgrenze nach Niedersachsen erteilt.
Die NEL ist ein Projekt der Unternehmen Wingas, E.ON Ruhrgas sowie des niederländischen Gasnetzbetreibers Gasunie. Die 440 Kilometer lange NEL soll die in Lubmin anlandende Ostseepipeline mit dem europäischen Erdgasleitungssystem verbinden. Jährlich sollen künftig knapp 22 Milliarden Kubikmeter russisches Erdgas bis Rehden transportiert werden. Die Samtgemeinde südlich von Bremen hat den größten unterirdischen Erdgasspeicher der Wingas Westeuropas.
Wingas ist ein Gemeinschaftsunternehmen des russischen Gaskonzerns Gazprom und der Wintershall AG, der Gas- und Ölfördertochter des Chemiekonzerns BASF.
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