Nokia wegen Abschreibungen weiter in den roten Zahlen
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Helsinki - Der Handyhersteller Nokia setzt seine Hoffnungen auf das diesjährige Weihnachtsgeschäft. Der Branchenprimus rechnet für den weltweiten Handyabsatz mit einem leichten Anstieg im vierten und letzten Quartal, wie Nokia am Donnerstag in Helsinki mitteilte. Ihren Jahresausblick für die Branche hoben die Finnen leicht an: Statt mit einem Absatzrückgang von zehn Prozent erwartet Nokia nun nur noch einen Rückgang bei den Handyverkaufen von sieben Prozent. Auch im Ausrüstergeschäft werde der Einbruch nicht so stark wie erwartet ausfallen.
Die Nachfrage habe sich im dritten Quartal verbessert, sagte Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo. Im dritten Quartal kämpfte Nokia trotzdem mit einem Umsatzminus von 20 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro. Hohe Abschreibungen in Höhe in der Ausrüstersparte Nokia Siemens Networks drückten das Unternehmen zudem ins Minus. Unterm Strich verbuchte Nokia einen Verlust von 913 Millionen Euro, nach einem Gewinn von rund einer Milliarde vor einem Jahr. Die Aktie gab nach Bekanntgabe der Zahlen deutlich nach.
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