Nokia verliert weiter Marktanteile und kündigt neuen Preiskampf an
Sony Ericsson veröffentlichte ebenfalls am Donnerstag in Tokio und Stockholm eine überraschend positive Zwischenbilanz mit einem Vorsteuergewinn von 113 Millionen Euro. Das vor drei Jahren gegründete schwedisch-japanische Gemeinschaftsunternehmen korrigierte seine Gesamtprognose für die Handybranche auf einen Absatz von 550 auf 600 Millionen Einheiten für 2004 nach oben.
Ollila räumte ein, dass die Nokia-Strategie mit Preissenkungen den erwarteten Gewinn nach dem dritten und vierten Quartal auch bei einem erneuten Anstieg der Marktanteile belasten werde. "Wir rechnen damit, dass unsere Ertragslage in der zweiten Jahreshälfte unter Druck kommen wird", sagte der Nokia-Chef. Vor allem diese Aussage galt in Helsinki als Auslöser für den kräftigen Sturz des Aktienkurses, der auch die direkten Konkurrenten mitzog. "Die Margen im Geschäft mit Mobiltelefonen sind weiter unter Druck und genau das ist das Schlimmste", sagte Jussi Hyoety, Analyst bei FIM Securities.
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