Nokia sieht Gefahren in der "Kostenlos-Kultur" des Internets
Hamburg - Der Handyhersteller Nokia
Ojanperä reagiert damit auf wachsende Zweifel, ob das Unternehmen mit seiner Internetplattform Ovi ("Tür") genügend Schwung entwickeln kann, kostenpflichtige Produkte wie Navigation, Software, Musik und E-Mail-Synchronisationsdienste im großen Stil an Besitzer von Nokia-Handys zu verkaufen. Mit der neuen Plattform im Internet, die in den kommenden Wochen als Komplettangebot starten soll, will sich der Konzern unabhängiger von seinen Hauptkunden - den Mobilfunknetzanbietern - machen und zugleich den stetigen Preisverfall im Handymarkt mit einer neuen Wachstumssparte abfangen.
Mit Start des Komplettangebots von Ovi im Juni sollen 50 Millionen Nutzer von Nokia-Mobiltelefonen auf die Internetplattform zugreifen können. "Für 2012 rechnen wir mit 300 Millionen aktiven Ovi-Nutzern", erklärte Ojanperä.
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