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Espoo - Der angeschlagene Handyhersteller Nokia kommt langsam wieder auf die Beine. Das finnische Unternehmen konnte zwischen Oktober und Ende Dezember Absatz und Umsatz im Vergleich zum Vorquartal deutlich steigern.
Zudem fiel der um der Sondereffekte bereinigte Gewinn höher aus als von Experten erwartet. Die Probleme der Vergangenheit belasteten den einstigen Trendsetter der Branche jedoch weiter stark.
Unter dem Strich verbuchte das Unternehmen im vierten Quartal wegen der Abschreibung auf Vermögenswerte ein Minus von 1,08 Milliarden Euro und damit deutlich mehr als von Experten erwartet. Im Vorjahresquartal hatte Nokia noch 742 Millionen Euro verdient. Der Umsatz fiel Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel auf zehn Milliarden Euro - aber immerhin konnte Nokia zum Jahresende im Quartalsvergleich zulegen.
Nokia-Chef Stephen Elop wagte am Donnerstag dennoch weiter keine Prognose für das laufende Jahr und will auch die Dividende auf 20 Cent je Aktie halbieren. Am Markt wurden die Nachrichten unter dem Strich positiv aufgenommen. Das im EuroStoxx 50 notierte Papier zog nach Bekanntgabe der Zahlen deutlich an und gewann zuletzt sechs Prozent.
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