Noch keine Antwort aus Spanien wegen Auflagen für Endesa-Übernahme

dpa | 16.06.2008
Bild: Stromleitungen

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Brüssel (dpa-AFX) - Die EU-Kommission hat von der spanischen Regierung noch keine Antwort in Bezug auf nationale Auflagen bei der Übernahme des spanischen Stromkonzerns Endesa erhalten. Madrid habe noch bis Mitternacht Zeit, um eine zufriedenstellende Antwort einzureichen, bevor die Regierung mit Maßnahmen des Europäischen Gerichtshofs rechnen müsse, hieß es am Montag in Brüssel von der EU-Behörde. Die Kommission gab zudem aus Wettbewerbssicht grünes Licht für die Übernahme.

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Die Kommission hatte im Dezember spanische Auflagen für die Käufer Enel und Acciona verworfen. Gegen EU-Recht verstößt unter anderen die Bedingung, dass Endesa als eigenständiges Unternehmen mit Hauptsitz in Spanien erhalten werden muss. Die Auflage, wonach heimische Kohle in einigen Kraftwerken verfeuert werden muss, wurde ebenfalls von Brüssel gekippt.

Der italienische Versorger Enel und der spanische Mischkonzern Acciona hatten sich im Kampf um die spanische Endesa durchgesetzt. Der Düsseldorfer E.ON-Konzern war mit seiner Offerte gescheitert, hatte sich aber mit den beiden erfolgreichen Konkurrenten über eine milliardenschwere Beteiligung verständigt.



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